KulturKucken

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Die Eulen und die Kultur – KulturKucken mit Kai Magnus Sting, HA-Präsident Ludger Decker und Präsident Walter Paßgang im kalten Keller des Karnevalsarchivs.
Man lachte sich eben warm – unter Corona-Bedingungen.
Liebe Mitglieder im Eulenorden,
es ist Weiberfastnacht der 11. Februar 2021 und in den Hochburgen des Karnevals ist ab heute normalerweise Ausnahmezustand. Natürlich, Humor ist auch ohne Karneval möglich! Sich singend und schunkelnd in den Armen liegen; unmöglich. Wir sind weit weg vom Karnevalstrubel, müssen keine Krawatten in Sicherheit bringen. Doch himmlisch jeck und durch und durch närrisch ist man vielleicht doch. Wir begnügen uns damit, dass an der Lampe einige Luftschlangen an Karneval erinnern und aus dem Radio die närrischen „Ohrwürmer“ zu hören sind: „Die Quarantäne geht weiter, der Baumarkt bleibt zu!“……. Vollblutkarnevalisten verbringen die Zeit auf der MS2 und wollen so nicht auf das Lachen verzichten. Der Witz gehört dennoch auch an diesen Tagen zum Leben. Bevor ich Ihnen weitere offizielle Infos gebe, hier noch eine abschließende Geschichte:
Ein Christ beobachtet einen Mitchristen. Der betet mit der Zigarette im Mund. Entrüstet stellt der Christ seinen Mitchristen zur Rede: „Ich habe unseren Herrgott gefragt, ob ich während des Betens rauchen darf – und er hat es mir ausdrücklich verboten. Das Verbot muss also auch für dich gelten!“ – „Ich habe auch den Herrgott gefragt,“ entgegnet der andere gelassen. „Ich habe gefragt, ob ich beim Rauchen beten darf – er hatte überhaupt nichts dagegen!“
Damit Sie alle auch weiterhin etwas zu lachen haben, laden wir vom Präsidium des Eulenordens ein, sich das Video unter KulturKucken anzusehen. Kai Magnus Sting, Ludger Decker und ich haben versucht, das anstehende „Karnevalswochenende mit etwas Stimmung zu würzen“.
Das Video können Sie sich schon heute ansehen. Offiziell wird es von der Stadt erst am 13. Februar 2021, um 19.00 Uhr, freigeschaltet, d.h. online gestellt. Es ist aber wichtig, sich auch nach dem 13. Februar 2021, 19.00 Uhr, mit dem Video zu beschäftigen, es aufzurufen. Es geht hier um das „Ranking“ im Vergleich zu den anderen Videos im Bereich des „KulturKucken“ Oberhausen!

Hier der Link zum KulturKucken:

Im Video selbst gibt es den Hinweis: Mehr ansehen! Wenn Sie darauf klicken, erfahren Sie mehr zu unserer Aktion.
Viel Spaß, alles Gute und bleiben Sie gesund und fröhlich.
Ihr / Euer Walter Paßgang

 

Eine Rezension auf den Podcast „KuturKucken“ von Hans-Walter Scheffler (70).

Hans-Walter Scheffler war u.a. lange Jahre Chefredakteur der WAZ – heute Funke Mediengruppe – in Oberhausen. Er kennt die Oberhausener:innen und die Stadt wie seine „Westentasche“. Er lebt heute in Wyhl am Kaiserstuhl, hat aber den Kontakt nach Oberhausen – auch durch den Bezug der hiesigen Tageszeitung – nicht verloren.
Das Leben ist kurz! Nach dem Podcast sollten Sie sich dennoch die Zeit nehmen und sich mit seinen Feststellungen beschäftigen.

Kretschmann will Burg Vondern besetzen

STUTTGART (dpa). Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will die Burg Vondern im Marktflecken Oberhausen erstürmen und besetzen lassen. Nach einer Krisensitzung seines Kabinetts teilte Kretschmann mit, die Erstürmung sei eine Vergeltung für die „wahrlich närrische Rede“, die der Vonderner Burgherr Walter Paßgang am Schmutzigen Dunschtig gehalten habe. Paßgang, der auch Präsident des Oberhausener Eulenordens ist, soll gesagt haben: „Die ersten fünf Minuten meines Lebens waren die schlimmsten, denn als ich die Augen aufmachte, sah ich ein Schild ,Baden-Württemberg‘. Ich war im schwäbischen Land geboren, das war für mich die größte Katastrophe.“ Dazu Kretschmann: „So schwerwiegende Aussagen sollte man nicht nach fünf Minuten treffen, allenfalls nach fünf Monaten. So wenigstens halte ich es immer.“
Die Erstürmung der Burg soll unter dem Motto „Jeder Eule ihre Beule!“ erfolgen. Kretschmann hat auch um Amtshilfe bei seinem Düsseldorfer Kollegen Armin Laschet ersucht. Dieser müsse „seine bekannt guten Beziehungen zu Karl dem Großen spielen lassen.“ Wegen seiner ausgeprägten Geschichtskenntnisse soll Laschet auch als Sachverständiger gehört werden: „Er wird seinen Parteifreund davon überzeugen, dass es 1945 noch gar kein Schild ,Baden-Württemberg‘ geben konnte.“

Bei der Eroberung der Burg erwartet Kretschmann wenig Widerstand: „Die ersten Schalker Knappen sind schon umgefallen.“ Nach Kretschmanns Plänen soll die künftige Verwaltung der Burg Vondern durch die Narrenzunft Schlossbergturm Albstadt-Ebingen erfolgen: „Die trugen schon Masken, lange bevor Fledermäuse Corona zu den Eulen trugen (Bild).“

Kretschmann hat auch bei Bundeswirtschaftsminister Altmaier interveniert. Paßgang habe nämlich für das Jahr 2063 eine geheime Rede vorbereitet, wenn der Eulenorden 100 Jahre alt wird: „Dann sollen in der Oberhausener Klaus Wehling-Stadthalle stündlich die Biersorten gewechselt und damit versucht werden, das Bier gegen alle Winzergenossenschaften zu verteidigen.“ Kretschmann hält dies für eine „bierernste Angelegenheit“. Auf der Burg Vondern soll deshalb eine Zwangsbewirtschaftung mit Trollinger durchgesetzt werden.
In der Sache erwartet Kretschmann von Paßgang ein baldiges Einlenken: „Eulen können ihren Kopf um 270 Grad drehen. Wir erwarten nur, dass er sich um 180 Grad wendet.“

 

Ein Signal der Ritter des Eulenordens

Von der Jecken-Wegstrecke über die Jecke-Durststrecke zum normalen Lebensalltag

Dieses Signal der Ritter des Eulenordens „Närrische Weisheit“ über den digitalen Kulturkanal dient allen Menschen, die sich nach mehr Humor sehnen.

Die Ritter des Eulenordens „Närrische Weisheit“ möchten durch diesen humoristischen Beitrag den Notruf aller Kulturschaffenden in der Stadt verstärken. Humorvoll soll auf die Not auch der Karnevalskünstler, Veranstaltungstechniker, Gastronomiebetriebe, Vereine usw. aufmerksam gemacht werden.

Der humorvolle Beitrag unter „KulturKucken“ soll zu den drei tollen Tagen in der fünften Jahreszeit 2020 / 2021 die Lebensgeschichte des Karnevals auflockern und durch Episoden des Kabarettisten Kai Magnus Sting unter Beweis stellen, dass Karnevalsblut keine Buttermilch ist. In dieser derzeitigen Weltuntergangsstimmung hat der Spruch „In punkto Humor versteh’n wir kein Spaß“ Weltgeltung!

Sie werden in dem kurzen Beitrag auch sehen, dass der „bazillus carnevalis“ mit der Muttermilch eingesogen werden muss, um den Alltag richtig zu verstehen – auch in Corona-Zeiten.

Sie werden aber auch feststellen, dass dieser Bacillus nur durch das eigene „Hören-Sagen“ übertragen wird und Sie in der Corona-Pandemie nur wenige Karnevalisten mit einer angenagelten Mütze erleben. Über Härtefallregelungen, eigene Aktionen, eingerichtete Spendenfonds soll unbürokratisch geholfen werden, damit die kulturelle Vielfalt des Groß-Oberhausener Karnevals und der Kultur insgesamt in allen Facetten für die Zukunft erhalten bleibt.

Der Karneval ist mit viel Humor und Fröhlichkeit in den Familien entstanden, bis er ausgelassen über Vereine in Gaststätten und Sälen oder auf den Straßen der Stadt seinen Weg gefunden hat. Von dieser Wegstrecke müssen wir im Zuge der Corona-Pandemie abweichen. Wir müssen eine Durststrecke durchlaufen, die schließlich mit einer erlösenden Impfung wieder zum normalen Alltag führen soll.

Karnevalisten behaupten von sich: Der Karneval lebt in der närrischen Seele ungebrochen und unverändert fort, weil der Narretei eine Kraft innewohnt, eine jede Zeit durch die heilende Weisheit der Narren zu überwinden – auch die Zeiten tiefster Not.

Schöpfen Sie also Mut und Zuversicht. Wir sind an Ihrer Seite – zunächst nur mit diesem Videobeitrag.

AHA, Glückauf und Helau

Ihr Walter Paßgang

Präsident der Ritter des Eulenordens „Närrische Weisheit“